Anfangsjahre – Siedlerverein

Wie alles begann…

Es war ein langer Weg, welchen die Mitglieder des damaligen Siedlervereins auf sich genommen haben um sich den Traum einer Gartenanlage zu erfüllen.

Der Siedlerverein wurde 1955 durch 14 Bewohner des Guckenrains gegründet, mit dem Zweck gemeinsam Geräte und Material  anzuschaffen, sich bei der Planung, Gestaltung und Pflege des Gartens und des Eigenheims zu unterstützen und die Siedlung durch Pflanzen, Sträucher und Bäume zu verschönern. Damals dachte noch keiner daran, dass 28 Jahre später eine Gartenanlage eingeweiht werden würde.

Zuerst einmal war man froh, den häuslichen Garten zur versorgen. Doch mit der Zeit dachte mancher immer lauter über ein Grundstück mit Gartenhäuschen nach. Im Jahr 1969 wurde die Idee dann konkret. Bei einem Vereinsausflug in die Kleingartenanlage nach Köngen, zog es einige Vereinsmitglieder in den Bann, so dass sie am liebsten sofort losgelegt hätten. Von diesem Tag an war der Wunsch, selbst eine solche Anlage zu betreiben geboren.

Noch im selben Jahr, wurde der damalige Bürgermeister Käser gebeten dem Verein ein entsprechendes Grundstück zu überlassen. Es wurde prompt reagiert, so dass schon vier Wochen später, im Oktober 1969 ein Gelände (oberhalb des Auffüllplatzes) besichtigt werden konnte, welches auch die Zustimmung der Vereinsmitglieder fand. Doch die Freude hielt nicht lange, schon drei Monate später kam das Veto der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege. Man solle sich doch der schon bestehenden Kleingartenanlage in Nabern anschließen, da das vorgesehene Grundstück von der Burg Teck aus eingesehen werden könnte.

Es vergingen viele Jahre und viele Ideen auf verschiedenen Flächen auf den Fluren Neuhalde und Trieb mussten wieder verworfen werden, ebenso eine Anfrage zur Vergrößerung der Kleingartenanlage in Nabern. Alles verlief sich immer wieder. Im Jahr 1977 schlug der damalige Bürgermeister Fischer das Grundstück im Eulengreuth vor, welches auch im Vorfeld schon einmal im Gespräch war. Dieses Flurstück wurde nun schnell der Favorit, vor allem, da es von der Teck aus nicht einsehbar war.

Nach der Besichtigung im Jahr 1978  durch die Vereinsmitglieder wurde sofort zugestimmt und mit der Planung begonnen. Nun ging es Schlag auf Schlag. Aus dem Siedlerverein wurde am 05.09.1980 durch die Eintragung ins Vereinsregister
„Gartenfreunde Dettingen unter Teck e.V.“

So konnte am 04.12.1980 der Pachtvertrag mit der Gemeinde unterzeichnet werden. Dies war die Geburtsstunde der Kleingartenanlage in Dettingen unter Teck. Unterzeichner für den Verein waren damals Brunhard Kirchner und Albert Wonneberg.