Herzlich Willkommen!

Die Gartenfreunde Dettingen unter Teck e.V. stellen sich vor.
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen über unseren Verein, seine Geschichte und zu aktuellen Themen und Veranstaltungen.

Dafür hinaus erfahren Sie einiges Wissenswertes über unsere Kleingartenanlage „Eulengreuth“ und deren Entstehung.

Wir laden Sie ein auf unseren Seiten zu stöbern und freuen uns Sie ebenfalls persönlich an unserem Gartenfest (immer Pfingstsonntag und -montag) begrüßen zu dürfen.

Mit gärtnerischem Gruß
Ihre Gartenfreunde Dettingen

 

 

Mitgärtnern

Können Sie sich vorstellen welche Freude Sie, Ihre Kinder oder Ihre Enkel hätten, wenn Sie im Winter einen Schneemann bauen, im Frühling Blumen aufblühen sehen, im Sommer die Sonne genießen und im Herbst die süßesten Früchte und das knackigste Gemüse ernten könnten und das alles auf Ihrer eigenen Parzelle.

Mitten in der Natur können Sie so eine Parzelle (ca. 300 qm) sogar mit einer Laube in der Gartenanlage Eulengreuth in Dettingen pachten und so die schönsten Stunden im eigenen Grün verbringen.

Das Kleingartenwesen ist gemeinnützig und erfüllt wichtige soziale, ökologische und städtebauliche Funktionen. Der Verein als Gemeinschaft ist ein wichtiges Gut, welches wir durch vielfältige Aktionen und gegenseitige Unterstützung pflegen und aufrecht erhalten. Eine aktive Teilnahme am Vereinsleben ist gewünscht und bringt viele schöne Stunden.

Vorab erwähnen möchten wir, dass eine Kleingartenparzelle nur Pachtland ist und für Kleingartenanlagen ganz bestimmte Regeln gelten, hierzu verweisen wir auf unsere aktuell gültige Fassung der Gartenordnung. Ebenso besteht ein eigenes Gesetz, (Bundeskleingartengesetz). So gelten besondere Bestimmungen hinsichtlich der Bebauung, sondern auch bzgl. Bepflanzungen und Bewirtschaftung.

Das Kleingartenwesen ist vom Grundgesetz, sowie von den sondergesetzlichen und gesetzesübergreifenden Regelungen des Bundeskleingartengesetzes geschützt. Im Gegenzug ist dies verbunden mit der „kleingärtnerische Nutzung“, so dass der reine Erholungsnutzung der Parzellen nicht im Vordergrund steht, sondern der Gemüse- und Obstanbau zum eigenen Verbrauch.  Im Gegenzug sind es faire Konditionen, zu welchen eine Kleingartenparzelle verpachtet werden.

Sollten Sie damit einverstanden sein, so können sich jederzeit unverbindlich an unsere Vorstandschaft wenden und sich auf unsere Warteliste setzen lassen. Gerne sind wir auch bereit mit Ihnen gemeinsam die Gartenanlage anschauen und mögliche freie Parzellen vorzustellen.

Denken Sie daran, Gartenarbeit und Gemüseanbau bringen Spass und Freude, aber auch Arbeit mit sich. 

Werden Sie gerne schon heute Mitglied und nehmen an unseren jährlichen Aktionen teil. Neben Schnittunterweisungen und Lehrfahrten haben wir ein vielfältiges Programm zu bieten.

Aktuell sind alle bebauten Parzellen verpachtet, so dass Sie sich gerne auf unsere Warteliste setzen lassen können. 

Nützlingsförderung

Die Kleingartenanlage hat seit vielen Jahren eine eigens angelegte Wildblumenwiese, welche den für uns so wichtigen Nützlingen als zusätzliche Nahrungsquelle dienen soll. Ein großes „Insektenhotel“ bietet Heimat für z.B. die gehörnte und rote Mauerbiene bzw.  für Holzwespen.

Vielfältiges Angebot für Insekten und Vögel
Innerhalb unserer Kleingartenanlage befindet sich durch die große Vielfalt ein großes Nahrungs-, Pollen- und Nektarangebot für einheimische Insektenarten. Neben den Blumenbeeten und Rabatten, befinden sich unzählige Obstbäume und auch blühende Gemüse- und Kräuterpflanzen in der Anlage.

In den letzten Jahren wurde die Pflanzungen auf den Gemeinschaftsflächen um Gehölze wie Kornelkirsche und Felsenbirne erweitert, so dass auch hier vermehrt wieder heimisches Gehölz mehr zur Geltung kommen kann.

Vögel finden in der Einfriedung der Gartenanlage Brut- und Nistmöglichkeiten.
Ebenso begrüßen wir die letzten Jahre immer wieder auch Vögel, welche Nischen und Ecken des Gemeinschaftshauses zur Brut nutzen. Unzählige Vogelhäuser auf den Gemeinschaftsflächen und Parzellen sind regelmäßig „ausgebucht“, so dass ein Vogelparadies entstehen kann.

Eine Honigbiene an der Blüte einer Trauerweide

Wollen auch Sie etwas für die heimische Insektenwelt tun?
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Übersicht mit verschiedenen Nutz- und Zierpflanzen erstellt und nach deren Eigenschaften bzgl. Bestäubung und Pollenmenge bewertet.
Diese Liste finden Sie hier zum Download.

Mähen Sie nicht zu häufig und zu früh
Gerne kann die Rasenfläche, sollte kein feiner englischer Rasen gewünscht sein, zu Frühjahrsbeginn etwas länger bewundert werden. Die vielen kleinen Blüten bieten ebenfalls Nahrung. Gemäht werden sollte bevor der Spitzwegerich blüht, dieser breitet sich sonst zu stark aus und verdrängt die meisten anderen Gräser und Blumen. Ebenso kann der Klee einige Zeit bewundert werden. Zu beachten ist, dass dann ein Barfuß laufen eher vermieden werden sollte, da sonst auf die fleißig sammelnden Bienen getreten werden kann.

 

Gartenfreunde beteiligen sich an der Aktion „Einheitsbuddeln“
Das Land Schleswig-Holstein will zum Tag der Deutschen Einheit eine neue Tradition unter dem Motto „Einheitsbuddeln“ ins Leben rufen: Am 3. Oktober soll einen Baum gepflanzt werden, gegen das Waldsterben und den Klimawandel. Die Gartenfreunde haben sich an dieser Aktion mit zehn Gartenfreundinnen und Gartenfreunden beteiligt.

Schnell war ein passender Platz und vor allem auch ein passender Baum für unsere Gartenanlage gefunden. Neben dem Klimawandel ist auch das Insektensterben eines aktuell großen Themen in unserer Natur. Daher haben wir uns für einen Tausendblütenstrauch (Euodia hupehensis), besser bekannt als Bienenbaum, entschieden.  Mit seinem üppigen Blütenflor ist die Pflanze nicht nur für den Gartenfreund interessant. Die Blüten bieten viel Nektar und sind extrem bienenfreundlich.

Gespendet wurde der Baum von unserer Gartenfreundin Gabi Diez, welche die Anwesenden im Anschluss an die Pflanzung ebenso einem kleinen Umtrunk einlud. Wir bedanken uns recht herzlich für die Spende und die leckeren Gaben.  

Wir erfreuen uns unserer gemeinsamen Neupflanzungen und hoffen dass diese Tradition sich auch über die Grenzen unserer Kleingartenanlage hinaus verbreiten wird.
Es sind die kleinen Dinge die meist Großes bewirken!